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Paartherapie & Paarberatung, Ehe- und Beziehungsberatung in Berlin

Paartherapie, Eheberatung

Ein zentrales Bedürfnis von uns Menschen ist es, eine Beziehung zu führen, in der wir geliebt werden und lieben können. Unglückliche Beziehungen haben umfangreiche unangenehme Auswirkungen auf das alltägliche Leben in Familie und Beruf und auf die eigene psychische Gesundheit. Und doch: Zu einer lebendigen Ehe, Partnerschaft oder Liebesbeziehung gehören Krisen! Vielleicht kann dieser Gedanke bei Ihnen schon ein wenig für Entspannung sorgen? 

Jede dauerhafte Beziehung erlebt verschiedene Phasen: 

  • Verliebtheit 

  • gemeinsame Lebensplanung

  • Zusammenleben

  • vielleicht Hochzeit

  • Schwangerschaft oder unerfüllter Kinderwunsch

  • Alltag mit oder ohne Kindern

  • Auszug der Kinder

  • berufliche Veränderungen der Partner

  • Alterungsprozesse

  • Veränderungen oder Störungen der Sexualität etc.

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Die Übergangssituationen zwischen verschiedenen Lebensphasen tragen viel Potential für Spannungen, Verletzungen und Konflikte in sich und erfordern ein immer neues Ausbalancieren der Bedürfnisse beider Partner, zum Beispiel in Bezug auf die Themen Nähe und Distanz, Sexualität und Beziehungsgestaltung. 

Wenn Beziehungsprobleme zur Belastung werden

 

Manchmal gelingt es einem Paar, solche Veränderungen gemeinsam zu bewältigen. Manchmal verfestigen sich Konflikte jedoch so sehr, dass beide das Gefühl bekommen, allein nicht mehr weiterzukommen.
Vielleicht streiten Sie immer häufiger über alltägliche Dinge. Vielleicht herrscht zunehmend Sprachlosigkeit oder einer von Ihnen zieht sich immer wieder zurück. Vielleicht fühlen Sie sich nicht gesehen oder verstanden, haben das Vertrauen ineinander verloren oder erleben eine zunehmende emotionale Distanz.
Beziehungsprobleme können sehr unterschiedliche Gesichter haben. Auch wenn Sie sich noch lieben, kann es passieren, dass Sie einander nicht mehr erreichen.
Eine Paartherapie kann dann einen geschützten Raum schaffen, in dem Sie sich gemeinsam mit Ihrer Beziehung auseinandersetzen und herausfinden können, was zwischen Ihnen geschieht und was sich verändern lässt.

Ähnlich wie es üblich ist, bei körperlichen Problemen einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, kann es hilfreich sein, sich als Paar einen geschützten Raum zu suchen. Dort können Sie sich gemeinsam mit einer Paartherapeutin oder einem Paarberater in respektvoller Atmosphäre mit Ihren Wünschen und Bedürfnissen und mit der Gestaltung Ihres weiteren Lebensweges auseinandersetzen und schwierige Phasen bewältigen. 

Bei welchen Beziehungsproblemen kann Paartherapie helfen?

  • häufige oder eskalierende Streits und Konflikte

  • Affären, Verletzungen und fehlendes Vertrauen

  • sexuelle Unzufriedenheit, Lustlosigkeit, sexuelle Funktionsstörungen oder Veränderungen der Sexualität

  • mangelndes Verständnis und unterschiedliche Bedürfnisse

  • Enttäuschungen und das Gefühl, vom anderen nicht gesehen oder wahrgenommen zu werden

  • emotionale Distanz oder zunehmende Sprachlosigkeit

  • Rückzug und Schwierigkeiten mit Nähe und Distanz

  • Eifersucht und Unsicherheit

  • unterschiedliche Vorstellungen über die gemeinsame Zukunft

  • Belastungen durch Kinder, Elternschaft und mental-load

  • Trennungsgedanken oder die Frage, ob und wie die Beziehung weitergehen kann

Natürlich lässt sich dies Liste noch weiterführen, aber vielleicht haben Sie schon Themen entdeckt, die Sie gern klären möchten?

Was kann sich durch eine Paartherapie verändern?

Eine Paartherapie kann helfen, festgefahrene Dynamiken besser zu verstehen und neue Formen des Umgangs miteinander zu entwickeln. Dazu kann gehören,

  • eigene Gefühle und Bedürfnisse besser wahrzunehmen,

  • die Reaktionen des Partners oder der Partnerin besser zu verstehen,

  • hinter wiederkehrenden Konflikten liegende Dynamiken zu erkennen,

  • sich gegenseitig wieder emotional zugänglicher zu werden,

  • mit unterschiedlichen Bedürfnissen besser umzugehen,

  • Verletzlichkeit und Nähe wieder zuzulassen,

  • und Konflikte weniger zerstörerisch auszutragen.

Das zunehmend tiefere Verstehen des jeweils anderen kann einen flexibleren, toleranteren, offeneren und intimeren Umgang miteinander ermöglichen. Gefühle von sicherer und verlässlicher Bindung können wieder stärker werden.

Dabei geht es nicht darum, aus zwei unterschiedlichen Menschen zwei gleiche Menschen zu machen. Eine tragfähige Beziehung muss Unterschiede aushalten und einen Umgang damit finden können.

Und Paartherapie bedeutet auch nicht zwangsläufig, dass eine Beziehung um jeden Preis erhalten werden muss. Wird im Verlauf deutlich, dass Sie Ihre Beziehung nicht weiterführen möchten, kann die gemeinsame Arbeit auch dabei helfen, eine Trennung respektvoll zu gestalten.

 

Paartherapie, Paarberatung oder Beziehungstherapie – was ist der Unterschied?

 

Die Begriffe werden häufig unterschiedlich verwendet. Für mich steht bei allen drei Formen die Beziehung zwischen zwei Menschen im Mittelpunkt: Was belastet Sie als Paar? Was hat sich zwischen Ihnen verändert? Und welche Dynamik entsteht immer wieder zwischen Ihnen?

Dabei geht es nicht nur darum, eine möglichst gute Kommunikation zu lernen. Entscheidend kann sein, zu verstehen, was emotional unter einem Konflikt liegt und warum bestimmte Reaktionen zwischen zwei Menschen immer wieder entstehen.

Warum geraten wir immer wieder in dieselben Konflikte?

 

Manchmal gibt es einen ganz konkreten Anlass: die offene Zahnpastatube, der nicht abgewaschene Kaffeebecher, herumliegende Socken oder die falsche Technik beim Autofahren.

Und trotzdem wissen beide längst, dass es eigentlich um etwas anderes geht. Warum kann ein scheinbar kleiner Anlass eine so heftige Reaktion auslösen? Warum fühlt sich einer immer wieder nicht wichtig genommen, während der andere sich ständig kritisiert oder kontrolliert fühlt?

Manche Paare geraten in einen Kreislauf, in dem sich die Reaktionen gegenseitig verstärken: Einer zieht sich zurück, der andere sucht noch mehr Nähe. Einer fühlt sich bedrängt und geht noch stärker auf Abstand, woraufhin der andere noch verzweifelter versucht, Kontakt herzustellen.

Solche Muster können sich über lange Zeit entwickeln und laufen häufig weitgehend unbewusst ab. Dann kann es hilfreich sein, nicht nur auf den aktuellen Streit zu schauen, sondern zu verstehen, welche Gefühle, Bedürfnisse, Ängste und Beziehungserfahrungen darin berührt werden.

Mit der Frage, wie frühe Beziehungserfahrungen unsere heutigen Beziehungen prägen und warum wir in bestimmten Beziehungsmustern immer wieder auf ähnliche Weise reagieren, beschäftige ich mich auch in meinem Buch „Tanz der inneren Kinder“.

Tiefenpsychologische, emotionsfokussierte Paartherapie – Beziehungsmuster verstehen und verändern
 

Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die tiefenpsychologische, emotionsfokussierte Paartherapie. Der Ansatz ist bindungsorientiert und konzentriert sich unter anderem auf die Überwindung emotionaler Distanz in Partnerschaften und Paarbeziehungen.

Ich unterstütze Sie dabei, die eigenen Emotionen und die des Partners oder der Partnerin bewusster wahrzunehmen, auszudrücken und zu regulieren.

Wir arbeiten deshalb nicht nur an der sichtbaren Kommunikation. Wir versuchen vielmehr zu verstehen, welche verborgenen Ängste, Bedürfnisse und Bindungswünsche hinter den Reaktionen beider Partner liegen können.

Denn manchmal verhindern gerade diese Ängste, dass wir uns dem anderen gegenüber öffnen und verletzlich zeigen können.

Gemeinsam können wir ans Licht bringen, worum es bei den scheinbar alltäglichen Konflikten tatsächlich geht. Dadurch wird es möglich, die eigene Reaktion und die des anderen besser zu verstehen und aus eingefahrenen Dynamiken auszusteigen.

Dabei geht es nicht darum, herauszufinden, wer Recht hat oder wer Schuld an einem Konflikt trägt. Ich möchte Ihnen einen Raum bieten, in dem Sie sich ohne moralische Werteschemata und Schuldzuweisungen mit Ihren Beziehungsproblemen und Konfliktdynamiken auseinandersetzen können.

Der Umfang sowie die Dauer der Paarberatung oder Paartherapie richten sich nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen.

Wenn eine Trennung im Raum steht

 

Eine Paartherapie muss nicht zwangsläufig das Ziel haben, eine Beziehung fortzuführen. Wird im Verlauf der gemeinsamen Arbeit deutlich, dass Sie Ihre Beziehung nicht weiterleben möchten, kann die therapeutische Begleitung auch dabei helfen, eine Trennung zu verstehen und respektvoll zu gestalten.

Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin nicht bereit für eine Paartherapie ist, können Sie sich auch allein Unterstützung suchen. In einer Einzeltherapie können Sie Ihre eigenen Beziehungsthemen, Gefühle und wiederkehrenden Muster besser verstehen und herausfinden, welche Veränderungen für Sie möglich und sinnvoll sind.

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